Viele Ideen für ein familienfreundliches Uedem Erfolgreich und intensiv arbeiteten Uedmer Bürgerinnen und Bürger am 15. September 2007 im Bürgerhaus an vielen Ideen rund um das lokale Thema "famlilienfreundliches Uedem".
Die 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die auf Einladung der Gemeinde Uedem zusammenkamen, stellten eine gute Mischung der Uedemer Bevölkerung dar.
So waren Vereinsvertreter, Vertreter aus den Kirchengemeinden, den Bildungseinrichtungen und Kindergärten gekommen wie auch Eltern und Neubürger, die wiederum teilweise neue Perspektiven von außen einbringen konnten. "Ich freue mich wirklich sehr, dass es uns gelungen ist so viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, die bereit sind, sich am Wochenende in ihrer Freizeit aktiv für die Entwicklung unserer Gemeinde einzusetzen" so Bürgermeister Rainer Weber "ich danke allen, die gekommen sind." Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten nach den beiden Impulsvorträgen "Stadt und Demografie" und "Familienfreundliche Städte/Praxisbeispiele" in interessanter Gruppenarbeit zahlreiche Themen diskutieren. Konkretisiert wurden dabei Themen wie Bildungs- und Betreuungsangebote, das Generationenmiteinander, Freizeit- und Kulturangebote, Versorgung und Erreichbarkeit sowie Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit für bestehende Angebote. Nach einer ersten Sammlung von Eigenschaften, die eine familienfreundliche Stadt generell ausmachen, wurde es dann konkret für Uedem. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trugen die Stärken und Schwächen der Gemeinde zu ausgewählten Themen zusammen. Dabei blieb es aber nicht, denn in einer dritten Arbeitsgruppenrunde wurden die Themen konkretisiert, indem geklärt wurde, was erreicht werden sollte, welche Akteure dazu eingebunden werden müssen und welche Schritte für die Umsetzung wichtig sind. "Wir haben uns sehr gefreut, dass die Teilnehmer direkt bereit waren, aktiv und sehr motiviert an den Fragestellungen zu arbeiten", so Stephan A. Vogelskamp, Moderator und Geschäftsführer der begleitenden Stadtmarketing Agentur NOAH!. Sein Kollege Jan Chr. Zimmermann unterstrich nach dem Workshop "dass sich die meisten Teilnehmer einig waren, dass das Angebot für Familien und Kinder in Uedem gut ist, regten aber an, die Angebote besser zu vernetzen und noch stärker in der Öffentlichkeit bekannt zu machen." Jan Chr. Zimmermann befand, "dass dies doch eine hervorragende Ausgangssituation für Uedem sei." In den nächsten Wochen werden die Ergebnisse des Workshops nun in einer Protokollfassung aufbereitet und sowohl den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als auch der Verwaltung und dem Rat für die weitere Arbeit zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Rainer Weber betonte in einer Erklärung zum Abschluss des Workshops, dass die Verwaltung und Politik Uedems bei der Umsetzung von Ideen auch auf die Tatkraft der Bürgerinnen und Bürger, der Vereine, Einrichtungen, Kirchen und Wirtschaft setzt, insbesondere auf das ehrenamtliche Engagement. "Bevor im Rat Entscheidungen und Beschlüsse hinsichtlich der Umsetzung von Anregungen und Ideen gefasst werden, sollten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal zu einer Abschlussdiskussion eingeladen werden", regte Bürgermeister Rainer Weber an.
Quelle: Gemeinde Uedem
|